In den letzten Wochen ist wieder ganz viel passiert. Ich habe ja einmal erzählt, dass wir in unseren praktischen Arbeitszeit oft beim Basteln für das Weihnachtsmannhaus der Stadt mitgeholfen haben. So gut wie alles in dem Haus wurde selbst gebastelt. Die Helfer waren Freiwillige aus allen Kirchen der Stadt. Es war einfach cool, dass man trotz der unterschiedlichen Ansichten an einem Strang zog und ein gemeinsames Ziel hatte. Und so hatten wir auch direkt Kontakt zu den Einheimischen. Die Eröffnung des Hauses war ein riesiges Event mit Programm und Feuerwerk. Unsere Gruppe beteiligte sich ein paar Wochen später auch an dem Programm. Der Bürgermeister war so begeistert und gerührt, dass er uns einen ganzen Tag in einem Wasser-/Naturpark mit Transfer und Grillfleisch schenkte. Diesen Monat sind wir zusätzlich bei ihm zum Essen eingeladen! Könnt ihr euch das vorstellen? In Deutschland wäre so etwas undenkbar!! Ich verstehe noch immer nicht, wie eine so kleine Tat so viel bewirken kann. Der Ausflug war jedenfalls superschön. Weihnachten haben wir zusammen mit der Gemeinde gefeiert. Es war wie eine große Familienfeier mit Essen und Gemeinschaftsspielen :) Am 25. haben wir mit allen Freiwilligen der verschiedenen Standtorten gefeiert. Für mich war es sehr komisch im Sommer Weihnachten zu feiern.
Es war so absurd die Weihnachtsdeko mit Schneemännern und dick angezogenen Weihnachstmännern zu sehen. An mir zog leider Alles vorbei. Am 26. ging es dann mit einem Teil der Gruppe in den Urlaub nach Florianopolis, einer Halbinsel. Das war eine Erholung! Für uns war unser Ferienhäusschen und das Frühstücksbuffet ein echter Luxus. In Deutschland wäre sowas standard. Die Strände waren einfach umwerfend schön, bisher habe ich noch nie solch eine Natur gesehen! Gott hat alles so wunderbar gemacht! Da kann man einfach nur staunen! Leider haben wir uns am ersten Tag, trotz Eincremens am ganzen Körper, verbrannt und ich durfte dann auch nicht mehr ins Wasser. Aber das war nicht so schlimm, denn wir unternahmen auch andere Dinge, wie z.B. Sandboarden. Wir fühlten uns wie in der Wüste, denn der Sand peitschte die ganze Zeit gegen unseren Körper. Das tut echt weh! Dementsprechend sahen wir danach auch aus :) An Silvester ist es hier üblich sich in weiß zu kleiden. Leider hat es geregnet und es waren nicht alle ganz weiß. Aber es war trotzdem lustig sich am Strand das Feuerwek anzugucken. Der Urlaub war jedenfalls hammer!